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Bild: Frühling am Fuß/Rand des Gebirges
Die Phänologen (Phänologie = Lehre von den Erscheinungen) sehen den Frühlingsbeginn in Abhängigkeiten vom Wachstums- und Entwicklungsstand verschiedener Pflanzenarten. Dabei ist ihnen die Einteilung des Jahres in nur vier Jahreszeiten nicht genau genug; sie unterscheiden zehn. Der Frühling wird hierbei in drei Abschnitte unterteilt: Vorfrühling, Erstfrühling und Vollfrühlung. Deutlich wird dabei die enge Beziehung zu Witterung und Klima, und es zeigt sich, dass der Frühlingsbeginn nicht in jedem Jahr einheitlich ist, offensichtlich auch durch die globale Erderwärmung immer ein wenig früher stattfindet.

Bild: Frühling in der Unteren Bergregion
In Konsequenz aus der phänologischen Definition der Jahreszeiten, ist ihr jeweiliger Beginn entsprechend der geografischen Lage unterschiedlich. So beginnt z. B. der Vollfrühling in Europa im Südwesten Portugals bereits Ende Februar und erreicht erst Anfang Juni die baltischen Staaten im Norden. Doch auch die Höhenlage ist von entscheidendem Einfluss: So sind auch in unserem begrenzten „Vegetationsraum Vogelsberg“ wesentliche Unterschiede feststell- bar. Die Frühlingsphasen beginnen am Fuß/Rand des Gebirges früher als in der „Unteren Bergregion“ und dort wiederum früher als in der „Oberen Bergregion“ bzw. im „Oberwald“, in geschützten Lagen früher als in der freien Landschaft, an den Südhängen früher als an Nordhängen.

Bild: Frühling in der Oberen Bergregion
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